Ausbildungsversicherung? Nein, danke!

Veröffentlicht am 22.10.2009

Über ein Baby freuen sich nicht nur Eltern und Verwandte, sondern auch Banken und Versicherungen, die Sie als junge Eltern gleich nach der Geburt mit Angeboten zur Absicherung Ihres Kindes umwerben. Früh mit der Vermögensbildung für Ihr Kind anzufangen ist grundsätzlich eine gute Idee. Aber lassen Sie sich dazu keine Ausbildungsversicherung aufschwatzen.

Bildung und Ausbildung sind heute wichtiger denn je. Weil es sowieso viel kostet, ein Kind großzuziehen und viele Fachschulen zusätzlich kosten, ein Studium natürlich erst recht, sollten Sie tatsächlich früh anfangen, Geld dafür auf die Seite zu legen.


Warum eine Ausbildungsversicherung dazu der falsche Weg ist:

Eine Ausbildungsversicherung ist im Kern nichts anderes als ein – schlecht verzinster – Sparvertrag. Die Versicherungsleistung besteht darin, dass, falls Sie oder eine andere versicherte Person, welche die Zahlungen leistet (z. B. ein Großelternteil des Kindes), vor Ablauf des Vertrages sterben, die Sparleistung weiter übernommen wird. Der Versicherungsanteil schmälert aber die Verzinsung erheblich – und wenn Sie in den nächsten Jahren sterben, hat Ihr Kind andere Probleme als die Weiterführung seiner Ausbildungsversicherung. Denn dann geht es um die nackte Existenzsicherung.


So sorgen Sie besser für Ihr Kind vor:

Für den Fall Ihres vorzeitigen Todes schließen Sie eine Risiko-Lebensversicherung ab, die zur finanziellen Existenzsicherung Ihrer Hinterbliebenen dient. Wenn Sie zusätzlich Geld für Ihr Kind beiseitelegen können und möchten, entscheiden Sie sich lieber für einen ganz normalen Sparvertrag mit besserer Verzinsung oder für einen Fondssparplan.